Targetmonitor UDE-mon/LII vereinfacht Debugging bei XC16x- und TriCore- Mikrocontrollern: On-Chip-Debug-System jetzt auch via CAN-Bus nutzbar Lauta, März 2006 – Einen neuen, speziell für Infineons XC16x- und TriCore- Mikrocontrollerfamilien entwickelten Targetmonitor stellt pls Programmierbare Logik & Systeme vor. Mit Unterstützung des ergänzend zur Universal Debug Engine (UDE) angebotenen Software-Paketes UDE-mon/LII steht Anwendern das standardmäßig eng mit der JTAG-Schnittstelle verknüpfte On-Chip-Debug-System (OCDS) nun erstmals auch für direktes Debugging über den CAN-Bus zur Verfügung. Das OCDS ermöglicht unter anderem Hardwarebreakpoints für das Debuggen im FLASH- Speicher und Datenbreakpoints, die ein gezieltes Halten bei Lese- oder Schreibzugriffen auf Programmvariablen erlauben. Bei bisherigen Monitor- Lösungen für XC16x- und TriCore-Mikrocontroller konnten diese Optionen via CAN- Bus in der Regel allerdings nur mit Hilfe eines zusätzlichen externen RAMs genutzt werden, bei 32-Bit-High-End-Mikrocontrollern ohne externes Speicherinterface wie zum Beispiel TC1766, TC1162 und TC1166 sogar gar nicht. Durch den Targetmonitor UDE-mon/LII stehen die beschriebenen Funktionen nun allen Mitglieder der XC16x- und TriCore-Familien auch über den CAN-Bus uneingeschränkt zur Verfügung. Der Anwender profitiert neben den erweiterten Einsatzmöglichkeiten auch von den deutlich geringeren Systemkosten, da für das Debuggen keine spezielle Anpassung der Anwender-Hardware mehr benötigt wird. Der Targetzugang über CAN eignet sich besonders für die Systemintegration und den Systemtest, weil in einem CAN-Netzwerk durch die Vergabe verschiedener Identifier ein bestimmter Knoten zur Steuerung mit dem Debugger ausgewählt werden kann. Zudem ist der CAN-Bus im Feldeinsatz oft die einzige Möglichkeit zur Zielbeobachtung, da an Maschinen oder Fahrzeugen die JTAG-Schnittstelle als Systemzugang meist nicht mehr zur Verfügung steht. Für den Target-Monitor werden bei TriCore-Derivaten etwa 16 KByte FLASH- Speicher und 1 KByte RAM und bei den Mitgleidern der XC16x-Familie etwa 4 KByte FLASH-Speicher und 100 Byte RAM benötigt. Außerdem muss ein Message-Objekt und einen CAN-Identifier zur Verfügung stehen. Bei Verwendung des CAN-Busses lassen sich die Übertragungsparameter entsprechend der Applikation konfigurieren. Die gemeinsame Nutzung eines CAN-Moduls durch die Applikation und den Target-Monitor ist dabei ebenso einfach realisierbar wie der Zugriff auf ein separates CAN-Modul der TwinCAN- oder MultiCAN-Einheiten des jeweiligen Mikrocontrollers. Die Monitorsoftware beinhaltet den C- und Assemblerquelltext für die verschiedenen marktüblichen Compilerpakete und kann einfach in bestehende Applikationen integriert werden. # # # pls Programmierbare Logik & Systeme pls Programmierbare Logik & Systeme GmbH mit Sitz in Lauta wurde 1990 von Thomas Bauch und Dr. Stefan Weiße gegründet. Das Unternehmen zählt zu den weltweit führenden Anbietern von Software-Debugging-Lösungen und kompletten Entwicklungstools für 16- und 32-Bit-Mikrocontroller. Unterstützt werden unter anderem MCUs von Infineon Technologies und STMicroelectronis sowie eine Vielzahl unterschiedlicher ARM7/ARM9-Derivate. Die revolutionäre Softwarearchitektur der Universal Debug Engine (UDE) garantiert optimale Voraussetzungen für das Debuggen moderner SoC-basierter Systeme. Die ergänzende Geräte-Familie Universal Access Device (UAD) erschließt mit Transferraten von bis zu 3,5 MByte/s zudem völlig neue Dimensionen bezüglich der Daten-Downloadgeschwindigkeiten. Weitere Informationen finden Sie unter www.pls-mc.com. Ansprechpartner für redaktionelle Fragen pls Programmierbare Logik & Systeme GmbH Heiko Riessland Technologiepark 02991 Lauta Tel: +49 35722/384-0 Fax: +49 35722/384-69 Email: heiko.riessland@pls-mc.com www.pls-mc.com 3W Media & Marketing Consulting Werner W. Wiesmeier Preisingerlohweg 2 85368 Moosburg/ Aich Tel: +49 8761/759203 Fax: +49 8761/759201 Email: werner.wiesmeier@online.de