'ARM9-Linux-Support' bietet komfortable Bedienoberfläche für paralleles ARM-Linux-Kernel- und Applikationsdebugging pls präsentiert neues Add-on für ihre Universal Debug Engine (pressebox) Lauta, 28.05.2008 - Paralleles Kernel- und Applikationsdebugging unter einer Bedienoberfläche ermöglicht das 'ARM9-Linux-Support'-Add-on, das pls Programmierbare Logik & Systeme ab sofort optional für seine Universal Debug Engine anbietet. Durch den gleichzeitigen Einsatz von zwei Debuggern lassen sich auch Fehler im Grenzbereich zwischen dem Betriebssystemkern und der Applikation sicher aufzuspüren. Für das Kernel-Debugging erfolgt die Verbindung zum ARM9-Prozessor über das Standard-JTAG-Interface. Über die gleiche Schnittstelle wurde auch eine Remote-Konsole realisiert, die das Laden und Entladen von Kernel-Modulen sowie die Steuerung des Linux-Systems im laufenden Zustand ermöglicht. Neue Module werden vom Debugger erkannt und notwendige Symbolinformationen automatisch eingelesen. Die Fehlersuche innerhalb der Applikation erfolgt über eine Ethernet-Schnittstelle und einen modifizierten GDB-Server im Target. Die Applikations-(ELF-)Files liegen dabei auf dem Windows-Host-Rechner. Über das Common Internet File System (CIFS) greift das Linux-Target auf ein Windows-Hostverzeichnis zu, dass damit während der Entwicklung Bestandteil des Linux-Target-Filesystems wird. Dies sichert die Konsistenz der Dateien zwischen Host und Target. Typische Linux-Applikationen laden Bibliotheken erst bei der ersten Benutzung. Der Debugger liest in diesem Fall die erforderlichen zusätzlichen Symbolinformationen ein, zusätzlich werden in früheren Debug-Sessions in diesen Bibliotheken bereits gesetzte Breakpoints aktiviert. Mit Hilfe des 'ARM-Linux-Support'-Ergänzungstools und der Universal Debug Engine lassen sich Target-Linux-Applikationen auf normalen Windows-PCs testen. Für ARM9-Derivate ist das Add-on ab sofort verfügbar, eine entsprechende Lösung für Freescales Power-PC- und Intels XScale-Architekturen ist in Vorbereitung.